Deutsche historische Fliesen
Fliesen aus deutschen Manufakturen und Bauten. Deutsche Werke fertigten in großem Umfang Wand- und Bodenkeramik – und prägten ihr Zeichen meist auf die Rückseite.
Zu dieser Auswahl ist derzeit nichts im Bestand.
Deutsche Fliesen sind vergleichsweise gut zu bestimmen, weil viele Werke ihre Ware auf der Rückseite markierten. Wo ein solches Zeichen erhalten ist, wird aus einer Vermutung eine belegbare Angabe.
Woran man sie erkennt
- Rückseitenprägung: Firmenzeichen, Ortsname oder Formnummer, oft im Kreis oder Oval
- Dichter, hart gebrannter Scherben, meist hell und feinkörnig
- Saubere, kalibrierte Kanten – Ergebnis des Trockenpressverfahrens
- Formate: häufig 15 × 15 cm bei Wandfliesen, kleinteiliger bei Bodenmosaik
Warum die Rückseite zählt
Bei einer Fliese ohne Marke bleibt die Herkunft eine Einschätzung anhand von Scherbenfarbe, Rippenbild und Machart. Genau so steht sie dann auch in unseren Registerdaten – als Einschätzung, kenntlich gemacht. Wie man eine Rückseite liest, steht im Beitrag Woher stammt meine Fliese?
